München Pöllaths

Gasthof Waldfrieden – Über 100 Jahre Tradition

Schon 1796 war das Grundstück des jetzigen „Gasthof Waldfrieden“ bebaut. Hier stand das „Forstgütl“ des „Hirschberger Waldes“. Allerdings diente das Gebäude erst rund 100 Jahre später als kleiner, gastronomischer Betrieb. 1882 wurde eine Bierwirtschaft eingerichtet, in der sich vor allem die Torfstecher der Umgebung von ihrer harten Arbeit bei einer kühlen Maß erholen konnten. Nach 1945 endete zunächst der Betrieb im „Forstgütl“ – der damalige Besitzer, Johann Zaus, kehrte nicht aus dem Krieg zurück.

Nach dieser Pause wurde erst ab den 1960er Jahren die Gastronomie wieder aufgenommen und mit einer kleinen Pension ergänzt. Das Wirtshaus wurde in den Jahren 1980 und 1981 renoviert und mit einem Anbau erweitert, um mehr Übernachtungsgäste aufnehmen zu können. Seit 1989 leiten Gustl und Edda Pöllath den Gasthof Waldfrieden, indem sie die Tradition bewahren und mit modernen Elementen kombinieren. So organisierten sie von April bis Oktober 2001 den kompletten Umbau des Hauses, bei dem der Gasthof Waldfrieden sein modernes Aussehen erhielt.

Edda und ihre Tochter Julia Pöllath erwarben jeweils das Zertifikat zur Wildkräuter-Köchin und verwöhnen ihre Gäste mit leckeren, kulinarischen Highlights aus frischen Produkten und Kräutern der Region. Die Tradition der Bierwirtschaft wird auch heute noch in Ehren gehalten: Im Sommer können die Gäste allerbeste fränkische Biere im idyllischen Biergarten genießen.